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Konzerte
Anajo@Kesselhaus,Lemgo | Anajo@Kesselhaus,Lemgo |
| Geschrieben von Bernd | |
| Dienstag, 12. Februar 2008 | |
![]() Anajo beim Kesseltreiben Wer? Anajo und als Support Stumm Ein Bericht von Malte und Amelie Endlich ist es soweit. Unsere kleine Stadt Lemgo hat es geschafft. Die richtige Musik ist nun nicht mehr weit weg, sondern in 10 Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen. Als zweiten Eindruck erhielten wir noch einen kleinen Bericht von Amelie aus Lemgo. Los geht's; Die beste bairische Indieband gab ihr Stelldichein im Lemgoer Kesselhaus, doch wegen der niedrigen Besucherzahl wurde die große Indieshow zum „Fast-wie-im-Wohnzimmer“-Konzert. Doch zuerst zur Vorband. Die kam von der örtlichen FH, die auch das Konzert organisiert hatte und hörte auf den Namen „stumm“. Die Musik jedoch war genau das Gegenteil, nämlich ziemlich laut und um einiges härter als Anajo.Als diese dann schließlich die Bühne betraten, hatten sich immer noch keine hundert Leute im Kesselhaus eingefunden, was aufgrund der vielen Werbung im Vorfeld verwunderlich war. Doch da die Bühne zusätzlich nur ca. zehn Zentimeter hoch war und man den Musikern somit vis à vis gegenüber stand, war die Atmosphäre dafür sehr intim. Es ließ sich gut beobachten, was die Jungs so auf der Bühne trieben und auch die konnten besser auf das Publikum eingehen, was sie auch taten. Anajo spielten insgesamt zwanzig Stücke, eine bunte Mischung aus alt und neu. Einige Fans zeigten in den ersten Reihen (Bestand nicht das gesamte Publikum aus „den ersten Reihen“?) ihre Textsicherheit und spätestens bei „Monika Tanzband“ tanzte und sang dann auch das gesamte Publikum, das sonst eher zurückhaltend war, mit. Es machte Spaß zuzuhören, da sich die Band genauso sympathisch präsentierte, wie ihre Musik klingt. Mit ihren flapsigen Sprüchen unterstrichen sie den Eindruck der netten Jungen von nebenan. Auch die musikalische Umsetzung war sehr gut, ein Wehrmutstropfen war jedoch, dass wegen der mit drei Leuten ja eher dünnen Bandbesetzung relativ viel vom Band kam.Insgesamt war es ein kuscheliger Abend mit einer tollen Liveband, auch oder gerade wegen der wenigen Besucher. Gerne wieder.
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