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Nach diversen Touren in Großbritannien, den USA und Frankreichen besuchen die Scanners momentan das erste Mal Deutschland. Direkt das zweite Konzert dieser Tour führte die Band aus London in den Bielefelder Falkendom.
Eigentlich hätten zunächst Leander aus Berlin auf der Bühne stehen sollen. Leider hatte sich deren Gitarrist eine Hand gebrochen und von daher mussten die Scanners ohne jeden Support auskommen. Um kurz nach halb 10 betreten Sarah Daly, Matthew Molw, Amina Bates und Tom Hutt die Bühne und geben alles. Und zwar wirklich alles, wie mir Sängerin Sarah nach dem Auftritt versichert. Sie erzählt davon, wie sich am Abend zuvor einige Leute beschwert hätten, dass das Konzert zu kurz gewesen sei, und dass sie deshalb heute extra alle Songs gespielt hätten, die sie haben. Trotzdem ist das Konzert schon nach gut 40 Minuten vorbei. Aber diese 40 Minuten sind voller Energie und man merkt es der Band an, mit wie viel Spaß sie die Songs ihres Debütalbums „Violence is Golden“ präsentieren. Gitarrist Matthew und Bassistin Amina unterstützen immer wieder im Background Gesang und sind auch hinter dem Keyboard zu finden. Leider werden nur knapp 20 Leute Zeugen von diesem wirklich sehr guten Auftritt. Ob es am Fehlen Leanders lag oder daran, dass sich viele aufgrund des guten Wetters lieber im Freien aufhalten wollten, sei dahingestellt. An der musikalischen Leistung der Band sollte es nicht gelegen haben. Mein persönliches Fazit: Wer nicht da war, hat eine sehr nette und wirklich talentierte Band verpasst. Und falls sie in ein paar Jahren mal die großen Hallen füllen, dann erinnert euch an meine Worte: Die werden mal ganz groß. |