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Konzerte
2008
The Streets @ Ringlokschuppen Bielefeld 28.10.2008 | The Streets @ Ringlokschuppen Bielefeld 28.10.2008 |
| Geschrieben von Little James | |
| Montag, 3. November 2008 | |
![]() I can't imagine my life without you and me. There's things I can't imagine doin' Things I can't imagine seein'... Das "The Streets"-Konzert beginnt mit: warten. Obwohl der Bielefelder Ringlokschuppen an sich für einen pünktlichen Konzertbeginn bekannt ist, startet dieser Abend rund 45 Minuten später als angekündigt. Der englische Teil des Publikums reagiert darauf mit Pfiffen und "come on, Skinner"-Rufen. Doch dann, gegen 21:15 Uhr, beginnt die Show. Keine Vorband, die das Warten vermutlich noch unerträglicher gemacht hätte. Die Musiker betreten die Bühne und als letztes kommt dann Mike Skinner dazu. Dieser unscheinbare Mann, den man vermutlich kaum auf der Straße erkennen würde startet sofort mit dem ersten Augenblick ein unvergessliches Konzert. Was für ein Energiebündel. Da gerade das neue Album Everything is borrowed veröffentlicht wurde, spielt die Band natürlich sehr viele neue Stücke, die vom Publikum allesamt begeistert aufgenommen werden. Egal, was gespielt wird: die Zuhörer tanzen, springen, jubeln und klatschen. Mike Skinner bestellt zwischendurch an der Theke sechs "Jagermeister". Ob der eine Jägermeister für den Mischer, der durchs Publikum gereicht wurde, angekommen ist, kann ich nicht sagen; der volle Bierbecher, den Skinner später noch in dessen Richtung wirft, prallt jedenfalls an der Decke ab. ![]() Can you see me? Can you hear me? Mike Skinner ist kein Musiker, der nur auf der Bühne steht. Er unterhält das Publikum. Und er unterbricht den Ablauf immer wieder und startet einige Aktionen. Alle müssen sich hinhocken (und obwohl es Bielefeld ist, hocken sich alle hin) und springen dann gemeinsam wieder auf. Ein anderes Mal frieren alle gleichzeitig in ihrer Bewegung ein. Der komplette Ringlokschuppen steht still. Und dann darf die Party weiter explodieren. Es ist gigantisch. Mike Skinner rockt das Haus. Und es macht ihm Spaß. Er balanciert auf den Monitorboxen, er lässt Leute auf die Bühne, die ihn sofort wild herzen und dann über den Fotograben zurück in die Menge springen. Und dann ist Schluss. Ein verwunderter Blick auf die Uhr. Es sind erst 50 Minuten vergangen. Nicht mal eine Stunde ist vergangen, auch wenn es einem länger vorkommt. Auch die beiden Zugaben "Dry your eyes" und "Fit but you know it" sind noch eine richtige Show. Mike Skinner lässt sich vom Publikum tragen. Doch dann geht das Licht an. 70 Minuten nur. Doch es folgt wirklich keine weiter Zugabe. Die ganze Zeit lang wurde dem Publikum eine unvergessliche Show geboten. Spaß und Musik, jede einzelne Minute lang. Doch die letzte Minute, die kam zu früh. Definitv. My gosh, don't you know it..? ![]() |
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