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Konzerte
Konzertbericht Brett Anderson Live Köln 22.04.07 | Konzertbericht Brett Anderson Live Köln 22.04.07 |
| Geschrieben von Bernd | |
| Montag, 14. Mai 2007 | |
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Brett Anderson, ehemaliger Frontmann von Suede und damals Schwarm unzähliger Frauen, gab sich im Rahmen der British Music Week in Köln die Ehre und stellte im Prime Club sein neues und erstes Solo-Album vor. Um 20 Uhr öffneten sich die Pforten des Prime Clubs, um 21 Uhr sollte offizieller Beginn sein. Der kleine Prime Club füllte sich zunächst nur langsam, bis um 20.40 der Supportact die Bühne des nun gut gefüllten Prime Club betrat. 'Hey Gravitiy' nennen die sich, das muss man sich aber nicht unbedingt merken. Die Musik war... na ja. Dieter Bohlen würde es wohl Rock-Scheiße nennen. Im Gegensatz zu den Killers stimmte das dann aber auch etwas. Nicht alle Lieder waren völlig schlecht, aber letztendlich blieb nichts im Ohr hängen, weil es nichts Neues war, manche Lieder hatten sogar enormes Nervpotential. Dank Tempo & Softies überlebten wir den Gig sogar ohne einen Gehörsturz, denn mit der gesanglichen Leistung hätte die Sängerin wohl Probleme gehabt, dass Recall bei DSDS zu überstehen. Here He Comes, The Beatiful One Nach einer kurzen Umbaupause war es dann soweit: Das Licht ging aus, die Spannung wuchs und um 21.50 erklang das Intro von The More We Possess The Less We Own Of Our Selves. Langsam schlich die Band auf die Bühne und irgendwann stand Mr. Brett Anderson im Scheinwerferlicht. Man legte sogleich mit Love Is Dead los und schon hier wurde deutlich, dass die neuen Lieder live tausendmal besser klingen als auf Platte, da sie mehr Breite bekommen und einfach rockiger sind. Brett rockte, hüpfte, wippte mit den Hüften als wären wir im Jahre 1993, nur sein Jacket und seine Kurzhaarfrisur ließen jetzt noch darauf schließen, dass wir im Jahr 2007 angekommen sind. Brett hatte von Anfang an gute Laune, grinste, machte Scherze und war einfach gut drauf. Ob sich seine gute Laune aufs Publikum übertrug oder die Begeisterung des Publikums auf ihn, man weiß es nicht. Jedenfalls meinte er schon recht bald, dass ihm das Konzert echt Spaß machen würde und es bisher der beste Cologne-Gig sei, den er gemacht hätte. Das mag natürlich auch daran liegen, dass er endlich mal drogenfrei eine Deutschlandbühne betrat. Die Lobhudeleieen wiederholten sich noch ein paar Mal und Brett drehte immer mehr auf, entledigte sich seines Jackets und sang um sein Leben. Mittlerweile lies wirklich gar nichts mehr darauf schließen, dass wir uns in der Gegenwart befanden. Einzig allein die kleine Location kam ungewohnt vor, alles andere war wie früher, selbst am Bass zupfte der gute alte Mat die Saiten. Das Publikum ging ab wie Schmitz’ Katze, insbesondere als bei den Zugaben noch diverse Suede-Songs zum Besten gegeben wurden. Ein rundum gelungener Gig, der jedem Anwesenden sehr viel Freude bereitet hat. Setlist:
text von @irsign |
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