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Konzerte
Haldern Pop 2007 - so war's... | Haldern Pop 2007 - so war's... |
| Geschrieben von Little James | |
| Mittwoch, 8. August 2007 | |
![]() Handgemalt ist Besser: Haldern Festival 2007 Vom 2. - 4. August fand das 24. Haldern Pop Festival statt und in diesem Jahr standen auf der Bühne unter Anderem Naked Lunch, The View, Polarkreis 18, Maccabees, The Electric Softparade, Friska Viljor, Shout out Louds und Jan Delay. Donnerstag gegen 16:30 Uhr erreichen wir das Festivalgelände. Schon seit wir die Autobahn verlassen haben, weisen uns selbstgemalte Plakate den Weg. Das erste von vielen Zeichen, mit wie viel Liebe die allesamt freiwilligen Helfer "ihr" Festival vorbereiten. Da wir so früh sind bekommen wir den besten Zeltplatz, den wir jemals hatten. Gleich in der Nähe zum Eingang des Festivalgeländes und des Spiegelzeltes. Das heißt, wir müssen für den Weg zur Bühne nur noch ungefähr fünf Minuten einplanen. Das Spiegelzelt ist übrigens auf jeden Fall einen Besuch wert. Eigentlich ein altes Zirkuszelt besticht es durch plüschiges Rot, bunte Glasfenster, ein Holzboden und einige Spiegelsäulen machen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis und der Begriff "kleines" Konzert (weil halt nicht auf der Hauptbühne) wirkt bei diesem Ambiente eher unpassend. Freitag wird dann auch das "richtige" Festivalgelände geöffnet. Die Klänge von Vivaldi ertönen und kündigen den Beginn des 24. Haldern Pop-Festivals an. Ripchord aus England eröffnen das Festival und gehen gleich nach vorne los. Das sind recht junge Jungs und der Sänger sammelt schon deswegen Pluspunkte bei uns, weil er eigentlich Röhrenjeans tragen müsste, es aber nicht tut. Danke. Musikalisch können die vier uns auch überzeugen, schöner Indierock, toller Auftakt. Es geht weiter, die nächsten Bands plätschern aber eher so nebenbei, Gabriel Rios und Polarkreis 18 zum Beispiel gefallen mir prinzipiell schon, tun auch nicht weh, aber können uns nicht so richtig begeistern. The View ist dann aber wieder genau das richtige für uns. Röhrenjeans und gerade mal volljährige (wenn überhaupt) Jungs aus England. Eine "The"-Band, da muss man wohl gar nicht mehr viel sagen. Indierock vom Feinsten und wir tanzen an der Bühne vorne rechts. ![]() Schweden's Merkwürdigste: Friska Viljor Die Sonne scheint vom Haldener Himmel, uns ist heiß, die Organisatoren zaubern einen Sprinkler hervor und wir tanzen eine Runde unter dem kalten Wasser. Sehr schön, sehr erfrischend. Wir suchen uns dann noch einen Platz im Schatten, sitzen gemeinsam mit anderen Besuchern auf einer Wiese und genießen die Musik von Voxtrot, Johnossi und Malajube. Letzter Act des Abends ist dann Jan Delay & Disko Nr. 1. Natürlich liefert er eine große Show und bringt eine Menge Stimmung, doch nicht jeder ist sich sicher, ob Jan Delay zum Konzept vom Haldener passt. und ob ein anderer Headliner nicht sinnvoller und schöner gewesen wäre. Immerhin: das, was er dort tut, tut er sehr gut. Das Publikum hat er auf jeden Fall sehr gut im Griff und die Stimmung ist sehr ausgelassen. Nach dem Konzert verschwinde ich noch mal kurz im Spiegelzelt, die Luft darin erschlägt mich fast und so schaffe ich nur ein Lied von Duke Special. Ein bisschen ärgere ich mich schon, dass ich Jan Delay die Chance gab, mich zu überzeugen und ich deswegen Ghosts verpasst habe. Das werden Vergleiche zu den Bluetones von 1997 gezogen, das hätte mir bestimmt sehr gut gefallen. Schade, aber nicht zu ändern. ![]() Auf diesem Bild ist kein R.Smith zu sehen, aber zu hören.Shout Out Louds |
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