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Konzerte
Nachgetreten: Architecture In Helsinki / Support: Yacht @ Forum Bielefeld 19.09.07 | Nachgetreten: Architecture In Helsinki / Support: Yacht @ Forum Bielefeld 19.09.07 |
| Geschrieben von Bernd | |
| Donnerstag, 27. September 2007 | |
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![]() Sie beherrschen einige Instrumente Der Auftritt des australischen Musikerkollektivs Architecture in Helsinki beobachtet von: Ellen. Das gutgefüllte Forum staunte nicht schlecht, als eine junge Mischung aus Adam Green und Mika in verwaschenen Mickey Mouse-Shirt und roter Jeans auf die Bühne stolperte. Y.A.C.H.T. ein Ein-Mann-Projekt aus Portland/Oregon.Zusammen mit seinem iBook überzeugte er das westfälische Publikum mit einem tanzbaren Elektrogefrikkel, der sich kaum beschreiben lässt (ich verweise daher auf seine myspaceseite http://www.myspace.com/yacht ). Diesen verrückten Elektrosound unterstrich er mit einer wilden Tanzperformance (einer Mischung aus Christopher Walken im Fatboy Slim-Video und den Moldy Peaches). Auch wenn ihn wohl nur wenige im Publikum kannten, konnte er durch seinen Charme und seine Sprüche beim Publikum landen. ![]() Wider der Farblehre gekleidet Nach kurzer Umbaupause kam der Hauptact auf die Bühne: Architecture in Helsinki. Man kann schon vorweg nehmen, dass ihr Auftritt keine Stunde ging und es auch keine Zugabe gab. Doch waren die Architekten bemüht Stimmung in die Bude zu bringen. Sie kombinierten neue und alte Songs, tanzten wild auf der Bühne und wechselten mindestens jedes dritte Lied ihre Instrumente. Es war eine Freude ihnen zu zusehen. Und trotzdem war der Wurm drin. Das die Sängerin, Kellie Sutherland, stimmlich leicht angeschlagen war, konnte man ihr ansehen. Das Publikum war für westfälische Ansprüche schon extrem tanzfreudig, doch gab es Berührungsängste, die dazu führten, dass ein Halbkreis von gut anderthalb Metern vorne immer frei blieb. Sichtlich irritiert davon, gaben AIH wirklich alles, um uns, das Publikum, von ihrem Schwung mitreißen zu lassen. Nach gut einer Stunde und jeder Menge Schweiß verließen die Architekten die Bühne. Das Publikum in freudiger Erwartung auf eine Zugabe, schenkte ihnen mehrere Minuten frenetischen Beifall, bis das Licht in der Halle anging und das Ende des Konzertes besiegelte. Schade eigentlich, denn so manche Stücke hätte ich noch gerne live gesehen (wie z.B. mein Lieblingslied „What´s in store“), aber gesundheitliche Gründe für die Länge des Konzertes muss man wohl oder übel akzeptieren. Hoffentlich kommen sie bald noch mal in die Nähe, diesmal aber wirklich fit, weil sie live jede Minute ein richtiges Erlebnis sind! |
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